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Tagebuch

Wahrnehmung und Realität

Die Frage: »Was ist überhaupt Realität?« ist eine wirklich spannende Frage. Wenn ich sie in drei Wörtern beantworten müsste, würde meine kurze Antwort lauten:

Wahrnehmung ist Realität.

Aber sobald man seine Wahrnehmung infrage stellt, wird das Verständnis der Realität viel unklarer. 

Deepfakes

Ein aktuelles Beispiel für Wahrnehmung und Realität sind KI-Fälschungen, bei denen die KI-Technologie die Stimme und das Aussehen einer Person vortäuschen kann, wie man in diesem Video sehen kann. Das offensichtliche Deepfake wird von den Menschen als echt wahrgenommen, und daher ist das Deepfake, obwohl es eine Fälschung ist, Realität.

Deepfakes sind nur ein – recht einfaches – Beispiel dafür, dass Wahrnehmung Wirklichkeit ist.

Das Metaverse

Das Metaverse wird für jeden, der es nutzt und daher als Wirklichkeit wahrnimmt, zu einer Realität. Dies gilt jedoch nicht für diejenigen, die nur von außen auf das Metaverse blicken, da sie keine Wahrnehmung des Metaverse haben, und somit kann für sie keine Realität im Metaverse existieren.

Aber noch einmal: Was ist überhaupt Realität? Leben wir in der echten Realität? Oder glauben wir einfach, dass wir in der Realität leben, weil wir das, was wir spüren, als real wahrnehmen?

Vertiefen wir diesen Gedanken.

Simulation Hypothese

Nehmen wir an, es besteht zumindest die Möglichkeit, dass Computerspiele eines Tages so realistisch sind, dass wir nicht mehr zwischen Realität und Spiel unterscheiden können. Ist es nicht möglich, dass auch wir in einer Simulation leben – einem simulierten Metaverse-Computerspiel? Wenn ja, ist unsere Realität dann noch real oder gibt es dort draußen eine noch realere Realität?

Je tiefer wir graben, desto faszinierender wird es.

DMT

Sprechen wir über Psychedelika und insbesondere über DMT.

Ob man es als Droge bezeichnet oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Der springende Punkt ist, dass Psychedelika, und DMT im Besonderen, überdeutlich machen, dass Realität und Bewusstsein ein wirklich dickes Buch sind, welches wir noch nicht begreifen können.

Erleben wir die Welt so, wie sie wirklich ist, oder wie wir sie uns wünschen?

Noch einmal: Jeder, der DMT nicht selbst erfahren hat, blickt von außen darauf, und daher wird alles, was ich ab jetzt beschreibe, für diese Person nicht real sein. Aber noch einmal: Niemand kann urteilen, was real ist, weil wir offenbar nicht wissen, was Realität wirklich ist.

Zurück zu DMT. Erstens gibt es – wie ich glaube – ein großes Missverständnis, da viele Menschen glauben, dass DMT (oder in ihren Worten „die Droge“) die Erfahrung erzeugt. Aber ist es nicht das Gehirn, das diese Erfahrungen durch diese magischen chemischen Substanzen erzeugt, die bizarrer Weise perfekt zu bestimmten Neurorezeptoren im Gehirn passen?

Jetzt wird es interessant. Menschen auf DMT sehen geometrische Eigenschaften und Formen, die jenseits (!) unserer 4-dimensionalen Realität liegen. Auf DMT kann man Farben und Muster sehen, die in unserer Realität nicht (!) existieren. Doch in diesem veränderten Bewusstseinszustand zeigen sich diese Muster, Farben und Dimensionen mühelos. Doch es sind nicht nur diese Bilder, die es in unserer Realität nicht gibt. Das Faszinierende an DMT ist, dass alles, was man erlebt, eine inhärente Bedeutung hat. Dies ist umso faszinierender, da zahlreiche DMT-Trips verschiedenster Menschen, die sich nie in ihrem Leben begegnet sind, enorme Ähnlichkeiten aufweisen. 

Neben DMT gibt es noch andere Psychedelika, von denen Menschen behaupten, dass sie innerhalb von 20 Minuten ein ganzes Leben leben.

Das wirft die Frage auf: Wie leistungsfähig ist unser Gehirn wirklich? Erleben wir die Welt, wie sie wirklich ist, oder so wie wir sie benötigen, um zu existieren?

Ego als Beschützer

Die Wahrnehmung der Realität, die wir von unserer Welt haben, hat scheinbar sehr wenig mit der wahren Realität zu tun.

Für mich ist die einzige plausible Erklärung, die ich habe, dass wir unser Ego entwickelt haben, um uns vor all den Informationen zu schützen, die unser ungefiltertes Bewusstsein übermittelt – nämlich unser unbegrenztes Bewusstsein auf DMT. Oder mit anderen Worten, wir leben vielleicht in einem Teil einer realeren Realität, in der unser Gehirn (Ego) die Dinge schlichtweg herausfiltert. Wir leben sozusagen in einer unbewussten Realität, einer größeren realen und bewussteren Realität.

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Essays

Die Zukunft Gestalten

Es war noch nie so einfach, ein Start-up zu gründen. Das Internet ist voll von guten Business-Ideen, -Methoden, -Strategien und sogar Schritt-für-Schritt-Anleitungen, welche zeigen, wie man ein erfolgreiches Unternehmen aufbaut. In sozialen Medien berichten viele Gründer, wie sie ihr Business aufgebaut haben, das ihnen nun sechs- oder siebenstellige Gewinne einbringt. Doch Vorsicht, um die Zukunft zu gestalten, sollte man sich diesen Erfahrungsberichten nicht beeinflussen lassen. Warum?

Mimetisches Begehren

Indem man Social-Media Beiträgen von scheinbar erfolgreichen Unternehmern, Krypto-Investoren, Coaches und anderen Gurus folgt oder sie auch nur passiv konsumiert, wird man unbewusst das nachahmen, was diese Leute tun. Anstatt also die Zukunft zu gestalten, endet man damit, das zu tun, was andere tun.

Bist du einer Facebook-Gruppe voller Freiberufler beigetreten? Dann wirst du nachahmen, was sie machen, und selbst zum Freiberufler werden. Oder bist du dem Startup-Ökosystem deiner Region beigetreten? Dann wirst du diese Menschen und Startups imitieren und am Ende ein ähnliches Unternehmen auf ähnliche Weise gründen.

Man will ein bestimmtes Unternehmen gründen, weil man sieht, dass andere Menschen ein solches Unternehmen gründen wollen.

Da wir also unsere Wünsche anhand der Wünsche anderer gestalten, stehen wir am Ende im Wettbewerb mit genau diesen Unternehmen, die dasselbe Problem auf ähnliche Weise lösen.

René Girard nannte dies das „Mimetische Begehren“. Girard zufolge ist die Nachahmung unausweichlich. Die wichtigste Entscheidung, die ein Gründer daher treffen kann, ist die Frage, wen er nachahmen will.

Von Eins zu N

Aufbauend auf René Girard wandte Peter Thiel die Memetik-Theorie auf die Geschäftswelt und insbesondere auf Start-ups an, um zu verdeutlichen, warum wir technologisch stagnieren und nicht die Zukunft gestalten.

Ein bestehendes Geschäftsmodell zu kopieren oder darauf aufzubauen und es dabei nur geringfügig abzuändern, ist das, was Peter Thiel „von eins zu n“ (1 ⇾ n) nennt.

Wenn man etwa einem Geschäftsmodell ein neues attraktives Branding verpasst oder ein bestehendes Geschäftsmodell auf einen neuen Markt überträgt, geht man von 1 auf, zum Beispiel, 1,5. Man schafft nichts wirklich Neues. Man gestaltet nicht die Zukunft. Man macht einfach dasselbe auf eine leicht abgewandelte Weise.

Doch wie kommen wir von Null auf Eins?

Von Null auf Eins

Von Null auf Eins zu gehen (0 ⇾ 1) bedeutet, etwas zu tun, was noch nie zuvor gemacht wurde.

Man baut ein Unternehmen auf, das sich auf eine bahnbrechende Technologie stützt, und nicht auf kleine Optimierungen.

Peter Thiel hat ein brillantes Buch mit dem Titel Zero To One geschrieben, das für Unternehmer eine gute Übung ist, ihre mimetischen Begierden zu hinterfragen, um dann tatsächlich die Zukunft zu gestalten.

Um die Zukunft zu gestalten, können wir dem Buch einige hilfreiche Fragen entnehmen, welche wir auf unser eigenes Start-up anwenden können.

1. Die technologische Frage
Ist deine Technologie mindestens X-mal besser als die Technologie deines nächsten Konkurrenten? Kannst du eine wirklich wegweisende Technologie auf den Markt bringen?

Wenn deine Technologie nicht mindestens um ein Vielfaches besser ist als die deines nächsten Konkurrenten, stehst du am Ende im Wettbewerb und gestaltest somit nicht die Zukunft.

2. Frage des Timings
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Gründung deines speziellen Unternehmens? Warum sollte das Unternehmen ausgerechnet jetzt gegründet werden? Der Erste zu sein, ist eine Taktik, aber kein Ziel. Oft ist es besser, das letzte Unternehmen zu sein, das den Markt erobert, oder wie Peter Thiel es ausdrückt: „Es ist viel besser, der Last Mover zu sein – das heißt, die letzte große Entwicklung in einem bestimmten Markt zu machen und Jahre oder sogar Jahrzehnte von Monopolgewinnen zu genießen.“

3. Die Monopolfrage
Startest du in einer kleinen Marktnische, in der du sofort 80 % des Marktanteils erobern kannst statt zu versuchen, 1 % eines großen Marktes mit mehr als 1 Mrd. $ zu erobern? Ist deine Technologie so überlegen, dass du ein Monopol werden kannst, nicht nur in deiner Nische, sondern mit der Zeit in dem gesamten Markt? Peter Thiel zufolge besteht das Problem eines wettbewerbsorientierten Unternehmens darin, dass es keine Gewinne erzielt. Monopole „sind nicht nur gut für den Rest der Gesellschaft; sie sind mächtige Motoren, die sie besser machen“.

4. Die Frage des Teams
Hast du die besten Köpfe in deinem Team? Die Teammitglieder sind die größte und wichtigste Stärke eines Start-ups. Mit den richtigen Leuten zu arbeiten, ermöglicht es Start-ups, neu und anders zu denken. Und das ist die wichtigste Stärke eines Startups.

5. Die Vertriebsfrage
Das beste Produkt zu haben, bedeutet nichts, wenn man es nicht verkaufen kann. Peter Thiel widerspricht der im Silicon Valley weitverbreiteten Meinung, die Gründern sagt: Konzentriere dich auf das Produkt, nicht auf das Marketing. Aber „der Verkauf ist genauso wichtig wie das Produkt“.

6. Die Frage der Beständigkeit
Kann dein Unternehmen seine Marktposition auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch behaupten? Man entkommt der Konkurrenz, indem man in einem Nischenmarkt beginnt, ihn dominiert und mit dem Markt wächst.

7. Die Frage des Geheimnisses
Hast du eine einzigartige Marktchance erkannt, die andere nicht wahrnehmen? Frage dich selbst: „Bei welcher wichtigen Wahrheit stimmen dir nur sehr wenige Menschen zu?“. Eine gute Antwort wird wie folgt formuliert sein: „Die meisten Menschen glauben an x, aber die Wahrheit ist das Gegenteil von x.“

Die Zukunft Gestalten und von Null auf Eins Gehen

Peter Thiel ist überzeugt, dass es noch viele Geheimnisse und damit viele weltverändernde Unternehmen geben wird, die noch gegründet werden müssen. Am wichtigsten ist, dass wir vermeiden müssen, das nachzuahmen, was andere Menschen und andere Unternehmen bereits getan haben – ich selbst eingeschlossen. Die Zukunft zu gestalten bedeutet, von Null auf Eins zu gehen.


Empfehlungen:

Bücher:
„Zero to One“ by Peter Thiel
„The Ideas of Rene Girard: An Anthropology of Religion and Violence“ by David Cayley

Interview:
René Girard 5-Part CBC interview with David Cayley (2001)

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Tagebuch

Zweiphasiger Schlaf

Als ich in Deutschland lebte, habe ich das Konzept der Siesta nie wirklich verstanden. Mein ganzes Leben lang habe ich in einer Phase geschlafen: normalerweise etwa 6–7,5 Stunden am Stück. Wenn ich weniger als 6 Stunden Schlaf hatte, fühlte ich mich in der Regel schläfrig und machte, wann immer möglich, einen kurzen Mittagsschlaf (10-20 Minuten). Aber im Großen und Ganzen war meine Energie bei ausreichendem Schlaf und richtiger Ernährung den ganzen Tag über hoch, ohne dass ich das Bedürfnis nach einem Mittagsschlaf hatte.

Jetzt, nachdem ich seit drei Monaten auf Teneriffa lebe, habe ich auf natürliche Weise kurze Nickerchen zur Mittagszeit eingeführt. Ohne eine große Mahlzeit zu essen, fühle ich mich zwischen 12 und 14 Uhr müde – und das, obwohl ich jede Nacht etwa 7 Stunden schlafe.

Mittlerweile macht Siesta für mich absolut Sinn. Es ist die natürlichste Art, in einem wärmeren Klima zu leben. Anstatt in den heißesten Mittagsstunden zu arbeiten, ruht man sich aus. Diese »fehlenden« Siesta-Stunden holt man nach, indem man die Zeit nutzt, in der die Temperaturen und die Sonne weniger erschöpfend sind. So arbeitet und lebt man ganz natürlich in der späten Nacht, am frühen Morgen oder beides.

Was für mich nicht funktioniert, ist ein standardmäßiger monophasischer Schlafplan, bei dem ich jede Nacht 8 Stunden von 22 Uhr bis 6 Uhr schlafe.

Erstens ist es in Spanien unmöglich, um 22 Uhr im Bett zu sein. An den meisten Tagen endet mein Kampfsporttraining um 21 Uhr, danach esse ich zu Abend und verbringe Zeit mit meiner Frau oder Freunden. Mit etwas Zeit zum Entspannen und Lesen bin ich frühestens um 23 Uhr im Bett.

Zweitens: Wenn ich nach 23 Uhr ins Bett gehe, wache ich normalerweise gegen 7 Uhr auf. So verliere ich wertvolle Morgenstunden, in denen ich konzentriert an meinen Aufgaben arbeiten kann.

Hier kommt mein Experiment: Anstatt 7 bis 8 Stunden am Stück zu schlafen, schlafe ich nachts 5 Stunden plus eine zusätzliche 90-minütige Siesta zwischen 12 und 16 Uhr. Insgesamt: 6,5 Stunden Schlaf.

Mit diesem biphasischen Schlafplan kann ich das Beste aus beiden Welten herausholen: früh aufstehen, spät ins Bett gehen und das unproduktive und müde Mittagstief mit einem langen Nickerchen überbrücken.

Was ist also mein Plan? Mein Ziel ist es, um 4.30 Uhr aufzustehen und gegen 5 Uhr am Schreibtisch zu sitzen. Ich arbeite 2 Stunden produktiv, mache eine kurze Pause in der Morgensonne und arbeite dann weiter, bis ich mich gegen Mittag oder am frühen Nachmittag erschöpft fühle.

Danach halte ich eine 2-3-stündige Siesta, in der ich ein 90-minütiges Nickerchen mache, mich sonne und vielleicht ein kurzes Bad im Meer nehme.

Danach arbeite ich noch 3 bis 5 Stunden, und danach habe ich ein anstrengendes Workout.

Nach dem Training esse ich ausgiebig zu Abend (normalerweise OMAD) und habe noch etwas Zeit, um mich zu unterhalten, zu lesen und den nächsten Tag zu planen.

Mal sehen, wie es läuft!

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Tagebuch

Kommende Zeiten

Es ist unglaublich, wie viel Spaß wir hatten und wie sorgenfrei wir zwischen 2009 und 2020 gelebt haben.

Ich werde nie die sorgenfreien Nächte und Partys als Teenager vergessen. Ich werde nie die schier grenzenlosen Reisen zwischen 2013 und 2016 vergessen.

Die gute alte Zeit.

Jetzt haben wir einige grausige Jahre vor uns…

Um uns bis in die 2030er-Jahre hinein besser zu entwickeln und eine lebenswerte, freie Welt zu schaffen, die wir mit Stolz an unsere Kinder weitergeben können, müssen wir unser menschliches Bewusstsein schärfen.

Wir haben die Verbindung zu unserem inneren Selbst verloren, wir haben unsere Verbindung zur Mutter Natur verloren.

Voller Generationstraumata scheinen wir nicht nur alles zu zerstören, was uns menschlich macht, sondern da uns die letzten >20 Jahre mit einem Überfluss an Wohlstand verwöhnt haben, zerstören wir auch fahrlässig unsere Freiheit.

Wo sind die Ethik, die Disziplin, die familiären Werte unserer Großeltern und Urgroßeltern – alles verloren?

Während wir mit unserer rosaroten Brille tanzen, sehen wir den Tsunami nicht kommen.

Heute ist es wichtiger denn je, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Vergiss die Nachrichten, vergiss, was um dich herum passiert, vergiss sogar deine Freunde und deine Familie.

Heile dich von all dem Trauma. Befreie dich von all dem Schwachsinn, der deine Gedanken füllt. Damit tust du dir und deinen (zukünftigen) Kindern den größten Gefallen, den du dir vorstellen kannst.

Wenn du unsicher bist, wo du anfangen sollst, dann glaube ich, dass eine Ayahuasca-Zeremonie der beste erste Schritt ist. Oder aber Yoga. Versprich einfach, etwas zu tun.

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Wissenschaft als Krücke

In unserer Gesellschaft ist die Wissenschaft zu einem Hilfsmittel für politische Auseinandersetzungen geworden. Wir handeln zuerst und suchen dann die Wissenschaft, die unsere Handlungen unterstützt. Wir reden zuerst und finden dann die Wissenschaft, die unsere Worte unterstützt.

Das ist gefährlich, denn wir haben aufgehört, nach der Wahrheit zu suchen, und geben uns stattdessen mit dem zufrieden, was wir für wahr halten wollen.

Anstatt die Wissenschaft als Krücke für eigene Interessen zu missbrauchen, sollten wir die Wissenschaft wieder unvoreingenommen und unabhängig machen. Nur wenn wir unabhängig genug sind, um die Wahrheit zu hinterfragen, können wir zur Wahrheit gelangen.

Aber Unabhängigkeit ist nicht genug. Die Wissenschaft muss auch mutig werden und bestehende selbst gesetzte Grenzen infrage stellen.

Ein anschauliches Beispiel sind die aktuellen Auseinandersetzungen um die Physik der UFOs. Die UFOs weisen augenscheinlich physikalische Eigenschaften auf, die mit unserem derzeitigen Verständnis der Physik nicht erklärbar sind.

Es scheint, dass UFOs Technologien verwenden, die wir mit unserem derzeitigen Stand der Physik nicht begreifen können. Wahrscheinlich werden dadurch grundlegende physikalische Gesetze auf den Kopf gestellt, die wir heute als wahr betrachten. Dies allein sollte Grund und Motivation genug sein, das fehlende Wissen zu erschließen und die grundlegenden Gesetze hinter der UFO-Technologie zu erforschen.

Stattdessen sind oft diejenigen, die am wissenschaftlichsten sind, diejenigen, die die Existenz von UFOs am meisten leugnen. Wenn man über UFOs und die zugrundeliegende Physik spricht, und erwähnt, dass es wahrscheinlich eine Geschwindigkeit gibt, die schneller ist als das Licht, dann schauen einen die Wissenschaftler, die eigentlich am neugierigsten sein sollten, an, als ob man verrückt wäre.

Wir sollten aufhören, die Wissenschaft als Krücke zu benutzen, um das Unbequeme zu vermeiden, und uns stattdessen darauf konzentrieren, die Wahrheiten zu entdecken, welche wir noch nicht begreifen können.

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Steuern einfach halten

Deutschland, Spanien, Frankreich, Griechenland, Indien, USA. Egal, wo man hinschaut, wenn es um Steuern geht, wird es kompliziert.

Steuerklassen, Vermögenssteuer, Körperschaftssteuer, persönliche Steuer, Mehrwertsteuer, Steuer hier, Steuer da.

Aber Komplexität ist nicht an und für sich die Folge von Steuern. Komplex wird es, wenn es Steuerbefreiungen, Steuerklassen, Steuerkategorien, Besteuerung von weltweitem Vermögen usw. gibt. Bestimmte Personen zahlen unter bestimmten Bedingungen dies, andere das. Unternehmen in dieser Region zahlen mehr als in einer anderen Region. Einige Arten von Produkten sind von der Steuer befreit. Andere sind es nicht.

Niemand versteht mehr etwas! Ohne einen Steuerberater zahlen Sie garantiert zu viel. Und selbst dann versteht Ihr Steuerberater nicht die gesamte Steuerlandschaft. Vielleicht sparen Sie hier etwas Geld, zahlen aber an anderer Stelle zu viel.

Aber warum ist es so kompliziert? Warum sind die Steuern so intransparent?

Wenn es etwas gibt, woran ein Nationalstaat arbeiten sollte, um Talente und Investoren anzuziehen, dann ist es, sich durch Transparenz und Einfachheit auszuzeichnen. Faire Steuern in einem einfachen Steuersystem.

Insgesamt finde ich, dass es keine Steuerberatung geben sollte. Denn Steuern sollten von Haus aus fair, transparent und einfach sein. Für jeden.

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Wer du nicht sein möchtest

Oft denken wir darüber nach, wer wir im Leben werden wollen. Aber wenn wir nur daran denken, wer wir sein wollen, kann es uns davon abhalten, das zu sein, was wir von Natur aus sein sollten.

Das liegt daran, dass wir andere Menschen imitieren. Jeden Tag werden wir – bewusst oder unbewusst – von Menschen beeinflusst, die uns nahe stehen: Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn und so weiter. Auch die Menschen, denen wir online folgen, haben großen Einfluss darauf, wer wir sein möchten.

Um aus diesem Hamsterrad auszusteigen, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wer wir auf keinen Fall werden wollen.

Ein hilfreicher Tipp: Höre auf dein Bauchgefühl. Merke dir, wenn du jemanden triffst und sofort denkst: »Oh Gott, so will ich nie werden!«.

Zum Beispiel ist dein Vater ein sehr schwerer Säufer. Entweder ekelt dich dieses Verhalten an, und du weißt bereits, dass du nie so werden willst.

Manchmal reicht das aber nicht aus, denn einige Menschen ahmen unbewusst das Verhalten ihres Vaters nach und werden selbst zum Alkoholiker.

Bevor du dir also die Frage stellen kannst: »Wer will ich – unter keinen Umständen – jemals sein?«, musst du anfangen, die Menschen, die dich umgeben, und die Menschen, denen du online folgst, zu beobachten und zu hinterfragen.

Indem du Menschen aktiv beobachtest, wird dir bewusst, wie sie andere Menschen behandeln, welche und wie viele schlechte Angewohnheiten sie haben und viele andere Dinge, die du an ihnen nicht magst. So wird dir etwa schnell klar, dass:

  • du niemals zum Alkoholiker werden willst,
  • du willst niemals deine Familie für den Erfolg vernachlässigen,
  • du willst nie ein durchschnittliches Leben führen,
  • du willst niemals unehrlich sein,

oder was auch immer es sein mag.

Wir müssen auch darauf achten, wem wir online folgen, und uns fragen, ob wir wirklich so sein wollen wie sie. Egal, ob es sich um einen erfolgreichen Unternehmer, einen Weltklasse-Sportler, einen beliebten »Creator« oder eine makellose Mutter handelt. Zu wem wir aufschauen, beeinflusst, wer wir glauben sein zu wollen. Influencer werden nicht umsonst Influencer genannt!

Das ist schwierig, denn die sozialen Medien zeigen uns nur die gute Seite.

Frage dich also selbst: Welche Abstriche muss ich machen, um ein solches Leben zu führen? Bin ich bereit, diese Abstriche zu machen? Und was will ich auf keinen Fall in mein Leben übernehmen?

Durch das Beobachten von Menschen erkennen wir, wer wir nicht sein möchten. Hinterfrage das Leben und das Verhalten anderer und setze klare Grenzen, wie du niemals sein willst.

Wenn wir alles tun, was wir können, um nicht zu der Person zu werden, die wir nicht sein wollen, werden wir uns ganz natürlich als die Person wiederfinden, die wir sein wollen.

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Wunschdenken

Wunschdenken ist wie eine Droge. Man schafft sich eine Blase, in der alles gut ist und in der sich alles zum Guten wenden wird.

Wunschdenken ist der bequeme Weg. Er hält dich leblos und untätig, in Zeiten, in denen du dich eigentlich engagieren und handeln solltest.

Wunschdenken ist etwas anderes als ein Optimist zu sein. Ein Optimist sieht sich die Fakten und die Realität der Situation an. Auch wenn die Situation manchmal schlecht aussieht, kann sich der Optimist ein positives Ergebnis vor Augen führen. Das verleiht ihm die nötige Kraft, um zu handeln, nicht aufzugeben und sich diesem positiven Ziel zu nähern, auch wenn er sich der Ernsthaftigkeit der Situation durchaus bewusst ist.

Der Wunschdenker hingegen kann oder will die Realität einer bestimmten Situation nicht sehen. Stattdessen unterdrückt der Wunschdenker bewusst oder unbewusst die Realität. Dies führt zu einem Optimismus-Bias, bei dem der Wunschdenker positive Erwartungen hat, obwohl diese Erwartungen keine Grundlage in der Realität haben.

Der Optimist stellt sich der harten Realität und agiert. Der Wunschdenker spielt die Realität herunter oder ignoriert diese und prokrastiniert. Wenn er handelt, neigt er dazu, wichtige Details zu übersehen, was zu einem Teufelskreis unbeabsichtigter Folgen führen kann.

Frage dich, ob du der Realität ins Auge blickst oder in den Trugschluss des Wunschdenkens verfällst.

Schau über die Informationen hinaus, die du gewöhnlich konsumierst. Untersuche Quellen, die du vielleicht nicht gerne liest. Lese, was dir als Fake News oder Verschwörungen verkauft wird. Suche nach Informationen außerhalb deines Landes und deiner Sprache.

Möglicherweise ist nicht alles, was du dir wünschst, wahr.

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Die Auto-Stagnation

Autos sind ein perfektes Beispiel dafür, wie unsere Welt stagniert. Abgesehen von kleineren Upgrades und Designänderungen sind die Autos im Jahr 2022 im Grunde die gleichen wie die Autos von 2012 und nur geringfügig besser als die Autos von 2002.

Was ist der ECHTE Unterschied zwischen einem Auto von 2012 und 2022?

Wahrscheinlich ist es ein größerer Bildschirm, den Sie mit Ihrem Smartphone koppeln können. Möglicherweise ist es uns auch gelungen, den Kraftstoffverbrauch um 15 % zu senken. Vielleicht hat das Auto jetzt eine Rückfahrkamera. Oder ein besseres Soundsystem.

Alles in allem ist das Auto immer noch ein Auto. Es kann immer noch nicht selbst fahren, und es kann immer noch nicht fliegen.

Seit über 10 Jahren werden selbstfahrende Autos versprochen und vorhergesagt. So versprach Sergey Brin 2012, dass wir bis 2017 selbstfahrende Autos fahren werden. Nun, im Jahr 2022 fahren wir immer noch unsere vollständig von Menschen gelenkten Autos.

Die Wahrheit ist, dass wir technologisch stagnieren. Innovation wird heute von den Marketingabteilungen geschaffen. Was können wir tun, um wieder wirklich innovativ zu sein?

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Freie Märkte

Supermärkte, gefüllt mit Lebensmitteln aus der ganzen Welt, beheizte Wohnungen, neue Smartphones, oder fast selbstverständliche Dinge wie ein Wasserkocher, ein elektrischer Herd, oder gar Strom oder fließendes Wasser – all das ist ein Ergebnis eines funktionierenden Kapitalismus.

Seit Kurzem können wir jedoch beobachten, was passiert, wenn zu sehr staatlich in den Markt eingegriffen wird. Sei es durch staatlich verordnete Lockdowns während der Coronapandemie, die Sanktionspolitik während des Ukraine-Konfliktes, oder eine maßlose Währungspolitik der Zentralbanken über das vergangene Jahrzehnt, die Preise steigen. Die Tendenz ist klar eine Hochinflation.

Lebensmittel im Supermarkt werden täglich teurer, einige Lebensmittel sind nur noch sehr beschränkt verfügbar. Auch Benzin an den Tankstellen wird teurer, genauso wie die Heizkosten, Stromkosten und so weiter.

Diese Probleme, verursacht durch staatliche Eingriffe in den Markt sowie eine politisch-agierende FED und EZB, versucht man fälschlicherweise durch weiteres Gelddrucken und staatliche Eingriffe in den Markt zu lösen.

Hier gibt es jedoch einen großen Denkfehler: Eingriffe in den Markt lösen die Probleme nicht, sondern verursachen und verschlimmern diese.

Ich befürchte, wir sind inzwischen in einer Dynamik angekommen, welche uns immer weiter in sozialistische oder gar kommunistische Staatsstrukturen bringt. Die Welt und der Markt sind bereits heute unfreier. Wir befinden uns bereits im frühen Anfangsstadium einer massiven wirtschaftlichen Rezession.

Ökonomen rechnen in Europa aufgrund der Sanktionen mit Verlusten in der Höhe von weitaus mehr als 400 Milliarden Dollar. Dies wird Menschen und Unternehmen in Europa erheblich schaden und zu sozialen Unruhen, Massenprotesten und radikalen – meiner Vermutung nach sozialistisch kommunistischen – Bewegungen führen.

Wir benötigen schnellstmöglich wieder freie Märkte, unabhängige Gerichte sowie eine unpolitische Währungspolitik.

Entscheiden wir uns jetzt für Freiheit, anderenfalls wachen wir im Kommunismus, womöglich mit einer Weltregierung, auf.

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Gutmenschen-Kapitalismus

Viele gute Menschen sehen Geld als etwas Schlechtes an und vermeiden es entsprechend.

Indes gibt es gierige Menschen, die das Geld wollen und deswegen mehr davon bekommen.

Dieses Ungleichgewicht erweckt den Eindruck, dass der Kapitalismus der Fehler ist.

Aber der Kapitalismus versagt nicht. Vielmehr vermeiden gute Menschen den Kapitalismus, wodurch die Folgen des Kapitalismus verzerrt werden.

Ja, heute regieren vor allem von Gier und Egoismus getriebene Kapitalisten die Welt.

Die guten Menschen leben ein kleines und zufriedenes Leben. Durch ihre Anwesenheit hinterlassen sie eine positive Wirkung in ihrem näheren Umfeld. Diese Positivität erhält leider nie die Hebelwirkung, die sie braucht, um die dringend benötigte tiefgreifende Wirkung auf die Welt zu haben.

Liebe gute Menschen, Geld ist nicht euer Feind. Geld ist ein Hebel. Eine Hebelkraft, die dazu beiträgt, dass eure positive Veränderung 100x, 1.000x, 10.000x oder vielleicht 1.000.000x mehr Menschen erreicht.

Vermeide kein Geld. Verwende Geld. Verwende es, um das, was du tust, zu vergrößern.

Verwende Geld, um ein sozial und spirituell geprägtes For-Profit-Unternehmen aufzubauen.

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Fünf deutsche Minuten

Eineinhalb Stunden sind eine Menge Zeit. 

Zum Beispiel habe ich heute meine Frau bei der Policia Nacional in Santa Cruz de Tenerif abgesetzt. Sie musste ein kleines Detail ihres Namens korrigieren. Ich dachte, das sei eine Aufgabe von 5 Minuten. Fünf „deutsche“ Minuten, muss ich jetzt hinzufügen.

Aus fünf „deutschen“„spanische“ Minuten wurden über 90 „spanische“ Minuten. Sie musste vor dem Gebäude warten, dann auf den richtigen Sachbearbeiter warten, dann musste sie noch diskutieren, was eigentlich offensichtlich war, bis sie dann endlich fertig war.

Aber das war noch nicht genug. Stattdessen musste sie erneut warten. Diesmal im Wartebereich. Sie musste warten, bis die Anliegen aller anderen Menschen, die mit ihr warteten, bearbeitet waren. Erst dann wurden sie zum Ausgang begleitet.

Nachdem ich zwei Monate hier gelebt habe, denke ich, dass Spanien ein bisschen wie Deutschland ist.

Es gibt viel Bürokratie, aber man benötigt zusätzlich Zeit und Geduld. 

Spanien ist effektiv – aber nicht effizient.

Spanien ist wie Deutschland, nur eben ohne den Stress.

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Keiner denkt über dich

Warum leben wir nicht das Leben, das wir uns einmal für uns vorgestellt haben?
Warum tun wir nicht einfach das, was wir schon immer tun wollten?

Im Leben gibt es eine große Barriere, die uns davon abhält, unser volles Potenzial zu entfalten. Das gleiche Hindernis hält uns davon ab, unser Leben wirklich in vollen Zügen zu leben.

Die Barriere, die uns zurückhält, ist die tiefe Angst davor, was andere Menschen von uns denken könnten.

Was könnte unsere Familie denken? Was könnten unsere Freunde denken? Was könnten unsere Geschäftspartner denken? Verdammt, was könnte ein Fremder denken?

Es ist völlig egal, was andere Menschen über uns denken.

Hier ist die bittere Wahrheit: Die Leute denken nicht einmal an dich!

Dies ist ein psychologisches Phänomen, das als „Spotlight-Effekt“ bezeichnet wird.

Wir sind überzeugt, dass jeder auf unser Handeln, unser Verhalten oder unser Aussehen achtet. In Wirklichkeit überschätzen wir bei Weitem, wie sehr andere Menschen die Dinge, die wir tun, bemerken oder sich überhaupt für diese interessieren.

Die ganze Energie, die wir darauf verwenden, darüber nachzudenken, was andere über uns denken, ist also verschwendet.

Jeder denkt über sich selbst nach, genauso, wie wir über uns selbst nachdenken.

Wenn du das nächste Mal Angst davor hast, was andere denken könnten, denke daran: Die Menschen denken nicht einmal über dich nach.

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Wir Stagnieren

Unsere Gesellschaft stagniert. Und das ist das eigentliche Problem, das wir als Menschheit haben. In der Wirtschaft gibt es heute keine echte Innovation und keine echte Produktivität mehr.

Ich möchte einige Beispiele anführen, warum dies der Fall sein könnte.

Reich werden, ohne zu arbeiten

25-jährige Männer sammeln JPEGs von verpixelten Affen und investieren in Krypto-Ponzi-Schemata in der Hoffnung, reich zu werden, ohne dafür arbeiten zu müssen, anstatt in der realen Welt mit Arbeit oder der Gründung eines Unternehmens einen Mehrwert zu schaffen.

Politik statt Wissenschaft

23-jährige Aktivisten studieren Geisteswissenschaften und gehen in Massen auf die Straße, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren, anstatt einen naturwissenschaftlichen Studiengang zu absolvieren und sich 10.000 Stunden ihrer Lebenszeit dafür einzusetzen, eine echte Lösung für das Problem zu erfinden, das sie sehen.

Forschung für Statuspunkte

30-jährige intelligente Menschen werden Wirtschaftswissenschaftler, um übermäßig komplizierte, aber sinnlose makroökonomische Theorien zu formulieren, in einer angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift zu veröffentlichen und Zitierungen zu erhalten, anstatt ihrer Gemeinschaft auf mikroökonomischer Ebene mit Unternehmergeist wirklich zu helfen.

Talk is Cheap

36-jährige Risikokapitalgeber, die selbst nie ein Unternehmen gegründet haben, reden auf Twitter und auf Konferenzen billig über Innovation und die Gestaltung der Zukunft, anstatt es selbst zu tun.

Marketingwirtschaft

47-jährige CEOs wählen den einfachen Weg, indem sie das tun, was schon vorher getan wurde. Entweder durch Nachahmung und geringfügige Anpassung dessen, was andere bereits entwickelt haben. Oder indem sie ein Produkt auf der Grundlage eines OEM-, ODM- oder White-Label-Lieferanten entwickeln, ohne einen bedeutenden Mehrwert beizusteuern. Die Wirtschaft wird nicht durch Innovation, sondern durch Marketing aufrechterhalten. Das gleiche Produkt oder die gleiche Lösung wird immer wieder gebaut und vermarktet. Anstatt innovativ zu sein und eine völlig neue Produktkategorie zu schaffen.

Der leichte Weg

Ich könnte immer so weitermachen, aber das Schema ist das gleiche. Wir entscheiden uns kollektiv für den einfachen Weg. Wir füttern unser Ego, sei es mit Followern in den sozialen Medien, mit glänzenden Jura- und Wirtschaftsabschlüssen, mit Zitationen in wissenschaftlichen Zeitschriften oder damit, schnell reich zu werden mit JPEGs von Affen oder fragwürdigen M&A-Transaktionen, die keinen Mehrwert für die Gesellschaft bringen.

Auf dem Sterbebett werden Sie niemals sagen:

  • „Ich wünschte, ich hätte mehr NFTs gekauft.“
  • „Ich wünschte, ich hätte mehr Wirtschaftstheorien postuliert.“
  • „Ich wünschte, ich hätte noch einen LBO gemacht.“
  • „Ich wünschte, ich hätte mehr TikTok-Videos erstellt“.
  • „Ich wünschte, ich hätte mehr wissenschaftliche Zitate.“
  • „Ich wünschte, ich hätte ein weiteres OEM-Produkt auf den Markt gebracht“.

Neugierde

Was fehlt, ist die Neugierde:
Neugierde auf das, was wir – als menschliche Spezies – sein könnten.
Neugierde auf das, was die Welt sein könnte.
Neugierde auf das, was wir als Person sein könnten.

Jetzt: Lassen Sie uns aufhören, Status-Spiele zu spielen. Hören wir auf, unserem Ego zu folgen. Werden wir neugierig darauf, was unser absolut authentisches Selbst ist. Worauf bist DU neugierig?

Wir als Gesellschaft müssen uns weniger auf unser Ego und mehr auf unsere Neugierde konzentrieren. Seien wir kreativ und fangen wir an zu erfinden. Wie Peter Thiel es ausdrückt, lasst uns »von null nach Eins« gehen.

Wenn wir von null nach Eins gehen, werden wir nicht nur den Klimawandel oder die aktuelle Inflationskrise lösen, sondern auch wieder zu einer wachsenden und wohlhabenden Gesellschaft werden.

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Agieren anstatt Ignorieren

Heute seit Langem wieder ein leicht bewölkter Tag. Sehr angenehme 22 °C. Der nordfriesische Tee schmeckt mit einem Schuss Haselnuss-Drink besonders gut. Haselnuss-Milch wäre ja politisch nicht korrekt.

Anders als mein Tee braut sich in der Welt Unruhe zusammen. Krypto- und Aktien-Crash, ein sich anbahnender Taiwan-Krieg, Inflation, eine gewollt herbeigeführte Ernährungskrise, eine Energiekrise in der EU. Es sieht nicht rosig aus.

Agieren anstatt ignorieren. Die Lösung liegt in uns; sei es kollektiv (das wäre besser) oder individuell (hilf dir selbst, sonst hilft dir niemand).

Entfliehen wir unseren eigenen Gewohnheiten, welche uns gefangen halten, und stehen wir auf gegen die Absurdität der Politiker. Nur so gehen wir zumindest einen kleinen Schritt in Richtung einer Zukunft, auf die man sich freuen kann.

Ich wünsche eine freudebringende Woche mit positiven Gedanken und aktiven Schritten hin zu einem besseren, gesünderen, und aufregenden Leben.

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Balance ist der Schlüssel

Was wollen wir erreichen?

Manchmal eine Menge,

Manchmal weniger.

Ganz egal, ob uns der Ehrgeiz antreibt oder die Ruhe uns ruhen lässt: Beides ist gut – in Maßen.

Der Schlüssel ist nicht ausschließlich die Ruhe.

Aber auch nicht ohne Ruhe zu arbeiten.

Balance ist der Schlüssel.

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Gesundheits-Hacks

Eine neue App, ein neues Abo, ein neues Buch, eine neue Diät. Nichts von alledem wird dich gesund machen. Es gibt keine Gesundheits-Hacks. Letztlich geht es nur um dich. Du musst die volle Verantwortung für dich selbst übernehmen. Und du musst handeln!

Das Gute daran ist, man benötigt kein Studium, um gesund zu sein. Die Grundregeln sind einfach:

  • Iss Obst und Gemüse, vermeide verarbeitete Lebensmittel um jeden Preis.
  • Bewege deinen Körper jeden Tag: Liegestütze, Klimmzüge, Kniebeugen, Burpees, Bergsprints, Stretching.
  • Um zur Ruhe zu kommen, meditiere, atme, nimm eine kalte Dusche und schlafe genug.

Wenn du diese geradezu lächerlich einfachen Regeln befolgst, wirst du gesünder sein als die meisten deiner Altersgenossen.

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AI Writing Tools

Kreativität ist das, was uns Menschen menschlich macht. Schreiben ist ein wesentlicher Teil davon. Durch das Schreiben denken wir. Durch das Schreiben träumen wir. Durch das Schreiben erfinden wir.

Ich befürchte, dass wir diese Kreativität verlieren werden. Anstatt Bücher und Aufsätze zu lesen, konsumieren wir Kurzvideos in den sozialen Medien. Anstatt Bücher und Aufsätze zu verfassen, nehmen wir Sprachnachrichten und Videos auf oder tippen Tweets mit 240 Zeichen.

KI-Schreibwerkzeuge beschleunigen die Entmenschlichung dieser wertvollen kreativen Arbeit.

Statt über einen Text nachzudenken, ihn zu gliedern, einen ersten Entwurf zu schreiben, ihn zu verfeinern und zu finalisieren, geben wir ein paar Stichpunkte in die KI-Schreibsoftware ein. Ein verfasster Text oder sogar ein Blog erscheint wie von Zauberhand und ohne jegliche Kreativität oder Denkarbeit.

Dieser Text wird dann veröffentlicht – als Blog, als Beitrag in sozialen Medien oder als Werbeanzeige. Der Leser liest dann – ohne es zu wissen – einen Text, der nicht von einem Menschen geschrieben wurde, sondern von einer KI mit dem primären Ziel, seine Aufmerksamkeit zu erregen.

KI nutzt Big Data – das heißt, sie analysiert im Detail, wie gut welcher Satz, welches Wort oder sogar welches Emoji vom Leser wahrgenommen wird. Zweifellos wird sie irgendwann besser darin sein, Texte zu schreiben als wir Menschen.

Was bedeutet das für uns Menschen? Wird dadurch eine der kreativsten Fähigkeiten, die wir als menschliche Spezies entwickelt haben, zugrunde gehen, nur weil wir unsere Aufmerksamkeit und unseren Gewinn optimieren wollen?

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Türkische Bescheidenheit

Die Türken gehören zu den bescheidensten und freundlichsten Menschen, denen ich je begegnet bin. Besonders wenn ich in einem türkischen Restaurant esse, fällt mir nicht nur ihre Freundlichkeit, sondern vor allem ihre Bescheidenheit auf.

Sagen wir es, wie es ist: Egal, wo man sich auf der Welt befindet, wenn man gutes Essen zu fairen Preisen sucht, sollte man einfach nach türkischen Restaurants Ausschau halten. Man kann fast blind in ein türkisches Restaurant oder Lokal gehen und bekommt ein anständiges, nahrhaftes, sättigendes, leckeres Essen zu einem sehr fairen Preis.

Ein Beispiel: Heute bieten praktisch alle Restaurants eine kleine Suppe für – sagen wir mal – 8,00 € an. Nicht so das gastfreundliche türkische Restaurant, hier bekommt man eine große leckere Suppe für 3,50 € mit kostenlosem Brot und kostenlosem çay (Tee). Es ist nicht so, dass sie nicht auch 8,00 € verlangen könnten, es ist vermutlich ihre Bescheidenheit, die das nicht zulässt.

Ich bin sicher, dass dies nicht nur bei Türken der Fall ist. Ich vermute, es ist eher eine Eigenschaft der mediterranen islamischen Kultur: Türkisch, libanesisch, syrisch, usw. Die Welt ist ein wunderschöner Ort, wenn man ihr aufgeschlossen gegenübersteht.

(Wie immer beweist die Ausnahme die Regel.)

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Umzug nach Teneriffa

Nun ist es offiziell. Wir sind aus unserer Wohnung in Deutschland ausgezogen und nach Teneriffa gezogen – eine der Kanarischen Inseln. Teneriffa – wie auch alle anderen Kanarischen Inseln – gehört zu Spanien und liegt nur wenige hundert Kilometer vor der Küste der Sahara. Und genau das ist der springende Punkt: Teneriffa ist ziemlich abgelegen von allem.

Ukraine-Russland-NATO

Seit dem Beginn des Ukraine-Russland-Krieges im Februar 2022 war ich besorgt über die Rhetorik mehrerer NATO-Staaten und führender Köpfe der NATO, aber auch Russlands. Für mich war und ist klar, dass jede direkte Beteiligung der NATO in der Ukraine zu einem direkten militärischen Konflikt zwischen der NATO und Russland führen wird. Dies wiederum könnte sich schnell in einen Nuklearkrieg entwickeln.

Das tatsächliche Risiko eines Atomkriegs lässt sich unmöglich präzise einschätzen. Für mich ist die prozentuale Möglichkeit sowieso nicht relevant. Entscheidend und abschätzbar sind die Folgen, die ein Atomkrieg, ein nicht nuklearer Krieg oder auch lediglich die Folgen eines Wirtschaftskrieges für mein eigenes Leben sowie für die Region, in der ich lebe, haben wird.

Ein Atomkrieg ist – für beide Seiten – völlig inakzeptabel. Aber ich fürchte, dass es durch einen möglichen False-Flag-Angriff, durch einen Unfall oder durch völlige Dummheit dazu kommen könnte. Ich kann nur hoffen, dass es niemals dazu kommt.

Der beste Ort in einem Atomkrieg ist, sich entweder im Zentrum des Konflikts aufzuhalten (beispielsweise im Zentrum Berlins oder Londons) – wo man schlichtweg verdampft – oder sehr weit weg – wo die Chancen auf ein Überleben hoch sind. Alles, was dazwischenliegt, sollte man meiden.

Auch wenn es (hoffentlich) nie zu einem Atomkrieg kommen wird, halte ich Teneriffa für die beste kurzfristige Option. Sobald Russland die Gaslieferungen nach Deutschland einstellt, wird es dort kalt werden – im wörtlichen und übertragenen Sinne. Zunächst werden in Deutschland wichtige Industrien stillgelegt, was zu Massenarbeitslosigkeit und einer echten wirtschaftlichen Depression führen wird. Kurz darauf werden die Menschen nicht mehr in der Lage sein, ihre Häuser zu heizen.

Warum Teneriffa?

Teneriffa ist weit weg von allem, liegt am Golfstrom und nahe der Sahara. Die Höchsttemperaturen liegen im Winter bei durchschnittlich +17,5 °C. Teneriffa ist zu 100 % unabhängig von russischem Gas und Öl. Was einen Atomkrieg angeht, so ist es nach mehreren Modellen einer der wenigen Orte auf der Nordhalbkugel mit Temperaturen um 0 °C.

Teneriffa ist weit weg, aber dennoch nah. Mit zwei internationalen Flughäfen auf den Inseln gibt es mehrere Direktflüge zu jeder großen Metropole in Europa. Jeden Tag und innerhalb von 3–5 Stunden erreicht man London, Düsseldorf, Berlin, Mailand, Lissabon, Madrid, Barcelona, Stockholm und so weiter.

Teneriffa hat ein ausgezeichnetes Internet. Die langsamste verfügbare Internetoption bei mir zu Hause, einem Vorort von Santa Cruz de Tenerife, beträgt 300 Mbit/s. Wenn ich möchte, kann ich bis zu 1.000 Mbit/s beziehen. Da Teneriffa außerdem zu Spanien und somit zur EU gehört, ist es unkompliziert, von hier aus zu arbeiten und unternehmerisch tätig zu sein.

Auf Teneriffa gibt es frisches Obst und Gemüse zu kleinen Preisen. Zwei vollgepackte Tüten aus einer lokalen Fruiteria haben uns 13 € gekostet. Sich gesund zu ernähren ist möglich und günstiger als in Deutschland.

Teneriffa ist hoch entwickelt. Wenn man Teneriffa mit anderen Touristeninseln in Europa vergleicht, ist es hoch entwickelt. Nur 5 Minuten von unserem Haus entfernt befindet sich eine sechsspurige Autobahn, die mich innerhalb von 10 Minuten nach Santa Cruz de Tenerife oder La Laguna oder innerhalb von 30 Minuten zum größeren Flughafen Teneriffa Süd (TFS) bringt.

Es gibt zahlreiche weitere positive Aspekte, aber auch einige negative. Für mich sind die größten Negativpunkte die spanische Bürokratie und die Tatsache, dass meine Familie noch in Deutschland lebt. Mit ersterem müssen wir leben, aber sollten wir länger als vorgesehene hier leben, bin ich zuversichtlich, dass unsere enge Familie binnen der nächsten Jahre von Teneriffa genauso angetan sein wird wie wir, so dass sie sich hier zur Ruhe setzen werden.

Abschließender Gedanke

Ich hätte nie gedacht, dass ich so früh in meinem Leben auf eine abgelegene, sonnige Insel ziehen würde. Noch vor drei Jahren hätte ich mich für London oder bestimmte Regionen in den Vereinigten Staaten entschieden – mit einer Ballung von intelligenten und ambitionierten Menschen. Aber zwei Jahre COVID-19 und der anhaltende Russland-Ukraine-NATO-Konflikt haben meinen Blick auf die Welt und auf mein Leben verändert.

Die geopolitische und wirtschaftliche Realität sowohl in Westeuropa als auch in Asien ist komplex. Die Ungewissheiten sind groß.

Dank COVID-19 hat sich die Wirtschaft weitgehend ins Internet verlagert, und das gilt ebenso für intelligente Menschen und ambitionierte Communities.

Heute bin ich froh, die Nachrichten auszuschalten und mich darauf zu konzentrieren, ein vielversprechendes Business aufzubauen, das vollends auf mich abgestimmt ist, anstatt mir über geopolitische Fragen Gedanken zu machen.

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Urlaubsorte und Frieden

Reisen ist eine großartige Möglichkeit, andere Länder, Kulturen und deren Menschen kennenzulernen. Das gilt zwar besonders für Reisende, aber ironischerweise genauso für den typischen Urlauber. Der typische europäische Urlaubsort ist im Grunde ein großes Ballungsgebiet mit Hotels, Restaurants, Cafés, Geschäften, Casinos und Nachtclubs. Am Flughafen, am Strand, im Café und in der Hotellobby trifft man auf deutsche Urlauber ebenso wie auf britische, französische, niederländische, schwedische, italienische, dänische, polnische, russische, schweizerische, spanische, türkische, ukrainische, norwegische und manchmal sogar auf amerikanische oder asiatische Touristen.

Abgesehen von einigen kleinen Beschwerden, dass die Russen und Engländer zu viel trinken und zu viel feiern, genießen alle Menschen ihren Urlaub miteinander. Die Russen greifen die Briten nicht mit Barhockern an, nur weil ihr Premierminister ihren Präsidenten beschuldigt hat (Die Ausnahme bestätigt die Regel). Die Menschen möchten friedlich zusammenleben. Sie wollen miteinander leben. Und alle wollen die Zeit, die sie in ihrem Urlaub haben, in vollen Zügen genießen.

Dies gilt sowohl auf Mikroebene (das Urlaubsziel) als auch im globalen Kontext (unsere Welt). Die Menschen wollen leben und ihr Leben genießen. Das Ziel ist es, Konflikte zu minimieren, um das Gute zu steigern. Das Urlaubsland zeigt, dass der Normalbürger, Wadym, Ilker, Marius und Fernando keine sinnlosen Kriege mit anderen Nationen führen oder einander für dummes Zeug beschimpfen wollen.

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Drei Worte, die Leben retten

In diesem Moment, während ich diese Zeilen schreibe, steht ein Krankenwagen vor der Eingangstür unseres Hauses. Sie suchen nach dem Haus Nr. 129, können es aber nicht finden. Google Maps hilft nicht weiter, und es erforderte die Hilfe von mehreren Anwohnern und drei Telefonate, bis sie die richtige Route finden konnten.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass wir neue Möglichkeiten der Standortkommunikation nutzen. Eine dieser Möglichkeiten ist what3words. Mit what3words kann jeder Ort der Erde mit drei eindeutigen Wörtern lokalisiert werden. Anstelle von Straßennamen, Hausnummern und Postleitzahlen können wir drei Wörter verwenden, wie z. B. /explorer.chart.cheaply, um einander schneller und einfacher als je zuvor zu finden.

Während für den Rettungsdienst eine App, die den Standort übermittelt, der erste Gedanke sein mag, kann für viele ältere Menschen das bloße Erinnern an „ihre“ drei Wörter in solchen Szenarien lebensrettend sein. Was hält uns von der Nutzung von what3words ab?

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0 % Einkommenssteuer für Mütter

Es gibt eine einfache Möglichkeit, Familien – insbesondere Mütter – zu unterstützen und Müttern einen sicheren Ruhestand zu garantieren: 0 % Einkommenssteuer bei gleichzeitiger Einzahlung von 30 % des persönlichen Einkommens der Mutter in einen personenbezogenen Rentenfonds.

In vielen Ländern ist das Einkommen von Müttern, die Teilzeit arbeiten, bereits in einer bevorzugten Steuerklasse. Das bedeutet, dass das Einkommen aus der Teilzeitbeschäftigung oder einer deutlich geringer bezahlten Tätigkeit weniger besteuert wird. Dennoch sind die Auswirkungen der Besteuerung eines Teilzeiteinkommens immer noch erheblich und spürbar.

Um Mütter zu unterstützen – heute und später im Ruhestand – sollten wir die Einkommenssteuer auf den Teilzeitverdienst von Müttern abschaffen. Auf diese Weise verdienen Mütter brutto für netto, was Teilzeitarbeit genauso attraktiv macht wie Vollzeitarbeit.

Anstatt jedoch 100 % des Bruttoeinkommens auszuzahlen, wird ein Teil des Einkommens in einen obligatorischen personenbezogenen Rentenfonds investiert. Auf diese Weise bauen die Mütter in den 18 bis 22 Jahren der Mutterschaft mit Teilzeitarbeit eine persönliche Rente auf, von der sie im Ruhestand leben können. Der Fonds sollte persönlich an die Mutter gebunden sein, sodass der Ruhestand völlig unabhängig von ihrem Ehemann ist.

258.271,60 €

Nehmen wir an, eine Mutter arbeitet in Teilzeit und verdient derzeit 1.750 Euro brutto. Statt dieses Einkommen zu versteuern, werden 30 % davon in einen persönlichen Rentenfonds eingezahlt, der an die Mutter gebunden ist. Dies entspricht einem monatlichen Sparbetrag von 525 €. Angenommen, die Mutter hat zwei Kinder und arbeitet 20 Jahre lang in Teilzeit, während sie die Kinder bis zum Alter von 18 Jahren erzieht. In dieser Zeit wachsen ihre Ersparnisse bei einem angenommenen Zinssatz von 1 % auf 138.719,73 € an. Bei einer Rendite von 7 % – eine Faustregel für Pensionsfonds – hat die Mutter Zugang zu einem Pensionsfonds von 258.271,60 €.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Mutter noch weitere 15 Jahre in Teilzeit arbeitet, nachdem die Kinder erwachsen sind, und weiterhin 200 Euro pro Monat in die Rentenkasse einzahlt, mit einer durchschnittlichen Rendite von 7 % pro Jahr, geht die Mutter mit 772.887,49 Euro in Rente.

Unterstützung für alleinerziehende Mütter

Alleinerziehende Mütter sollten gesondert berücksichtigt werden. Die monatlichen Beiträge könnten auf z. B. 15 % gesenkt werden, und der Staat würde die verbleibenden 50 % oder jeden anderen Betrag beisteuern, der erforderlich ist, um einen festgelegten Mindestsparbetrag von z. B. 400 Euro pro Monat zu erreichen. Alleinerziehende Mütter werden den Effekt sofort auf ihrem Bankkonto spüren. Gleichzeitig beseitigen wir die Altersarmut für alleinerziehende Mütter.

Anmerkung: Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn Mütter es vorziehen, Vollzeit zu arbeiten, und Väter Teilzeit usw.

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Lügen, verdammte Lügen und Impfstoffstatistiken

Dies ist ein von mir aus dem Englischen übersetzter Artikel „Lies, Damned Lies, and Vaccine Statistics“ von Dr RollerGator PhD, zuerst veröffentlicht am 30.07.2021 auf Substack. Ich habe entschieden den Artikel in das Deutsche zu übersetzen, um diesen einer größeren Zielgruppe zugänglich zu machen. Ich habe ausdrücklich keine Urheberrechte an diesem Artikel.

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Corruption – Solving the World’s Most Important Problem

We see so many problems around the globe. Experts are warning about massive inflation, we see forests burning. The ocean is full of plastic rubbish. The COVID-19 pandemic halted the world economy. The virus and the lockdown measures are costing millions of lives. What role does corruption play, and why is it our world’s most important problem? Which tools can be design to fight corruption once and for all?